All that you can't leave behind...

Leb wohl.

Irgendetwas passiert gleich, ich kann fühlen,
wie es näher kommt.
Und ich denke, ich weiß, was es ist.
Ich habe keine Angst, zu sterben,
ich habe keine Angst zu leben.
Und wenn ich stolpere und falle,
hoffe ich, dass ich die Folgen spüre.

Die Kälte zwischen uns setzte plötzlich ein.
Wir benötigen etwas Abstand, unsere Haut ist dünn geworden.
Ich möchte, dass du weißt, dass ich dich nicht mehr brauche.

Wer kann schon sagen, wo uns das alles hinführt?
Wer kann schon wissen, was uns schließlich zerbricht?
Ich weiß nicht, wie es enden wird.
Und wer weiß schon, wann seine Zeit gekommen ist?

Es ist Sommer, ich kann das Salz in den Tropfen schmecken.
Dort wird ein Drachen vom Wind davongetragen.
Ich frage mich, was mit dir passieren wird,
du fragst dich, was mit mir geschehen ist.
Ich bin ein Mann, kein Kind mehr.
Ein Mann, der den Schatten in deinen Augen sieht.

Hab ich die Zeit mit dir verschwendet?
Wenn, dann nicht so, dass ich nicht kosten konnte.
Das Leben sollte schmecken, von der Geburt bis zum Tod.
Du bist die Letzte in einer Zeit, in der sich alles änderte.

Ich schreibe momentan so wenig Blogeinträge, weil ich innerlich leer bin. Ich hoffe, das ändert sich bald.

Der Eintrag ist aus der Ernüchterung entstanden, die sich einstellt, wenn man die rosarote Brille absetzen muss. Ich hätte sie lieber auf meiner Nase behalten. Ich frag mich, ob ich mir die ganze Zeit was vorgemacht habe. Und ich habe das Gefühl, dass ich dem Mädchen Unrecht tue. Es kann doch nicht alles nur Einbildung gewesen sein?

nn

20.12.07 00:00
 


bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


americangirl / Website (21.12.07 14:32)
jetzt ist mir kalt...
das liegt an der frage nach der verschwendeten zeit.... ich denk mal gerad, ich hab einfach 4 jahre verschwendet für irgendwas...oder besser irgendwen. mist auch. man denkt man kommt irgendwo an, aber eigentlich landet man vor der tür....

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